Mit einem leichten Kursplus von 1-2% hat die Börse auf die aktuellen Geschäftszahlen von Vectron sowie die Ankündigung der nunmehr bevorstehenden, verspäteteten Einführung der neuen stationären Kassensysteme sowie des ebenfalls verspäteteten, aber nunmehr international umgesetzten Rollouts von bonVito im vierten Quartal reagiert.
Auch wenn den professionellen Investoren im Technologiebereich klar ist, dass sich enorm komplexe Entwicklungsprojekte wie bonVito oder die Marktreife der intern "Skyline" genannten neuen stationären Kassen-Modellpalette um Monate verzögern können, so ist der Ausfall großer Ergebnisbeiträge aus diesen beiden Projekten für das laufende Geschäftsjahr natürlich enttäuschend. Die Tatsache, dass das Geschäft hingegen auch ohne diese bahnbrechenden neuen Produkte stabil läuft sowie die Aussicht auf die definitive Fertigstellung der Produkte haben jedoch ganz offensichtlich zuversichtlich gestimmt.
Immerhin ist der zu stemmende Austausch der stationären Kassensystempalette nach zum Teil über 10 Jahren ein echter technologischer Meilenstein in der Vectron-Historie. Und dass, was an Branchenfeatures, technischer Ausstattung und wieder einmal richtungsweisendem Design entwickelt wurde , stellt nicht weniger als einen weiteren Quantensprung für Vectrons Technologieführerschaft dar.
Erste Bilder der Prototypen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.
Mit bonVito wurde erstmals seit über 20 Jahren insofern Neuland betreten, als es sich bei diesem Kundenbindungssystem um ein ganz neues Produkt handelt, das sich technisch in alle Vectron-Kassenmodelle integrieren lassen muss. Angesichts dieser komplexen technologischen Anforderung gab es bei den ersten im Frühjahr/Sommer installierten Anschlüssen überschaubare Kompatibilitätsprobleme. Diese konnten im laufenden betrieblichen Alltag der Gastronomie- und Bäckereibetriebe, die Kunden der ersten Stunde waren, mittlerweile gelöst werden, so dass jetzt der geplanten umfangreichen Vermarktung von bonVito nichts mehr im Wege steht.

Die Vectron-Aktie: Dauerhaft bessere Performance als der Gesamtmarkt, aber auch im Sog von dessen Volatilität