Dass der Einsatz von mobilen Kassensystemen den Umsatz drinnen und vor allem draußen deutlich steigert, haben wir anhand von Praxisbeispielen in den letzten Jahren mehrfach gezeigt (siehe Outdoor-Special 2009, Heft 02/2009, Seite 37). Und was einzelne Gastronomen erzählen, wird von Marketingstudien handfest untermauert. So kommt eine Marktanalyse aus Österreich zu dem Ergebnis, dass Gastro-Betriebe ihren Umsatz nach Einführung eines Funkboniersystems im Schnitt um 7,8 Prozent steigern konnten.
Was im Gegenzug bedeutet: Allein in Österreich lässt die Gastronomie knapp 250 Millionen Euro buchstäblich auf der Straße liegen, weil auf den Einsatz von Funkhandys verzichtet wird. Hierzulande dürften die Umsatzverluste noch gravierender sein, weil mobile Kassen bei uns längst noch nicht so verbreitet sind wie im Nachbarland.
Wer bislnag noch vor mobilen Kassensystemen zurückschreckt, sollte am besten jetzt die Probe aufs Exempel machen. Denn renommierte Hersteller wie Vectron haben gerade neue Geräte mit modernster Technik auf den Markt gebracht.
Mobile und stationäre Kasse zugleich
Mit der Vectron POS MobileXL hat Fa. Vectron Systems die neue Klasse der "Hybridkassen" in den Markt eingeführt: Das äußerst kompakte Kassensystem mit 14,4 cm großem Touchscreen ist gleichzeitig mobil und stationär einsetzbar. Das mobile Terminal ist also nur wenig größer als handelsübliche Handhelds, wird jedoch in Verbindung mit der Dockingstation zu einer vollwertigen stationären Kasse, die mit Peripheriegeräten wie z. B. Drucker, Tastatur und Kassenschublade verbunden werden kann.

Jetzt auch mit Netzkamera verfügbar: die Vectron POS MobileXL
Für den mobilen Einsatz wird das mobile Terminal mit einem Handgriff von der Dockingstation getrennt und – z.B. im Restaurant oder Biergarten – mit zu den Gästen genommen, wo die Bestellungen direkt am Tisch eingegeben werden. "Für die optimale Benutzerfreundlichkeit lässt sich das Kassensystem so einstellen, dass sich der Bildschirm bei Entnahme aus der Dockingstation automatisch ändert", heißt es im Hause
Vectron. "Dann wird beispielsweise beim mobilen Gebrauch ein Nummernblock eingeblendet, der im Stationärmodus bei angeschlossener Tastatur überflüssig ist."
Noch effizienter wird die Vectron POS MobileXL jetzt mit der optionalen Netzkamerafunktion. "Damit ist es möglich, stets alles Gastbereiche im Blick zu haben und sicher zu stellen, dass keine Gäste übersehen werden", heißt es beim Hersteller aus Münster. "Bei dieser Funktion werden in den Gastbereichen installierte Kameras per LAN in das Kassennetzwerk integriert. Live-Bilder dieser Kameras werden dann in einstellbaren Intervallen abgerufen oder bei Bedarf an alle Kassensysteme im Netzwerk übertragen."
Ein nützlicher Anwendungsbereich für die Kamera-Funktion ist die Beobachtung von Gästebereichen außerhalb des eigenen Sichtfelds. Dies ist besonders praktisch, wenn die Bereiche weit entfernt sind wie z.B. im großen Gastgarten oder bei einer Kegelbahn im Keller der Lokalität. Statt ständig hin- und herlaufen zu müssen, reicht ein kurzer Blick auf das Kassendisplay, um neu angekommene Gäste oder leer Gläser innerhalb kürzester Zeit wahrnehmen und rasch Service anbieten zu können.
Die POS MobileXL zeichnet sich nach Angaben von Vectron-Fachhändlern wie den Firmen RCO Geiger und Kassen Merkl durch eine solide und durchdachte Konstruktion aus. Das mobile Terminal ist durch sein Magnesiumgehäuse äußerst stoßfest. Das Leichtmetall bietet enorme Robustheit bei geringem Gewicht und gewährleistet eine hohe Bruchsicherheit, falls das Gerät herunterfällt. Zusätzlich ist die Vectron POS MobileXL komplett staub- und wasserdicht. Transflektive TFT-Technologie, Bildschirmentspiegelung und LED-Hintergrundbeleuchtung bieten beste Darstellungsqualität bei allen Lichtverhältnissen.
Weitere wichtige Features: Über die serienmäßig Bluetooth-Schnittstelle kann z.B. ein mobiler Gürteldrucker angeschlossen werden. Damit lassen sich Rechnungen direkt am Tisch bequem ausdrucken und viel Zeit sparen, da das Hin-und Herlaufen entfällt. Ebenfalls praktisch: Die Vectron POS MobileXL kann die Servicekraft durch Vibrationen und optische Signale informieren, wenn Speisen in der Küche zur Abholung bereitstehen.