Münster – Der münsterische Hersteller von Kassensystemen, die Vectron Systems AG, hat auch in der Krise noch schwarze Zahlen geschrieben. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) allerdings von 5,2 Millionen auf 2,2 Millionen. Nach Steuern lag der Gewinn lediglich noch bei 100 000 nach 2,6 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz schrumpfte von 23,6 auf 20,5 Millionen.
Allerdings ist Vectron üppig mit Eigenkapital ausgestattet. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote liege bei 88 Prozent, gab das Unternehmen bekannt. Wegen der Wirtschaftskrise sei man mit den Erreichten zufrieden, hieß es weiter. Von der bevorstehenden wirtschaftlichen Erholung will Vectron überproportional partizipieren. Als Grund für die Zuversicht führte das Unternehmen die Finanzkraft, die Expansionsstrategie im internationalen Fachhandelsgeschäft und "die prall gefüllte Produktpipeline" an.